| Pfingstlager auf der grossen Scheidegg vom 10.Juni 2000 Ca. 40 Modellflieger anwesend. Am Samstagmittag war unsere "geliebte Grosse Scheidegg" noch vom "ungeliebten" Nebel umhüllt. Zum Glück begann er sich aber am frühen Nachmittag aufzulösen. Fliegen am Samstagnachmittag, zuerst Thermik mit wenig Wind, danach Wind aus Westen auffrischend. Der Sonntag war zum Glück anders als ihn die Wettervorhersage angekündigt hatte: oft sonniges Wetter, auch hohe und weniger hohe Wolken. Manchmal so tief, dass die Modelle beim Fliegen tief gehalten werden mussten. Fliegen im Aufwindfeld zusammen mit Dohlen (siehe Foto). Zeitweise waren viele ähnliche Modelle in der Luft, sehr viele Flöhe (Floh mit V-Leitwerk, Floh mit T-Leitwerk), was beim Fliegen eine grosse Aufmerksamkeit brauchte. Dies lief in einem Fall sogar so ab: "Ich habe wirklich ein Problem, ich sehe mein Modell nicht mehr." Danach das in diesem Fall obligate drücken am Ruder, aber es wurde kein Modell im Sturzflug gesichtet. Das gesuchte Modell wurde dann plötzlich (von einem Zuschauer) am Boden entdeckt, sogar ohne Beschädigung. So spannend kann Modellfliegen eben sein. Der Montagmorgen begann wieder mit Nebel, der sich nur gegen Mittag etwas lichtete, um sich aber am Nachmittag umso stärker und vermischt mit Regen zu etablieren. Fazit: Wir konnten recht ausgiebig unser geliebtes Hobby ausüben. Photos und Text von Kurt Bärtschi |